Microsoft-Patchday: Alles neu macht der Oktober

Kaum ein Microsoft-System bleibt am Oktober-Patchday verschont: Insgesamt 34 Sicherheitslücken beheben die Redmonder mit 13 Update-Paketen. Für jede unterstützte Windows-Version von Windows 2000 bis Windows 7 einschließlich der Server-Versionen, Internet Explorer 5.01 bis 8, den Media Player und seine Runtime-Komponente, Office XP, 2003 und 2007, die .NET-Laufzeitumgebung 1.0 bis 2.0, SQL-Server 2000 und 2005, Visual Studio 2003, 2005 und 2008, Visual FoxPro, Report Viewer 2005 und 2008, Forefront, sowie Silverlight 2 (auch auf Macs) ist etwas dabei. Die Mehrzahl der Updates trägt die Einstufung "kritisch" und behebt Sicherheitsprobleme, die es Angreifern ermöglichen, aus der Ferne beliebigen Schadcode einzuschleusen, um verwundbare Systeme unter ihre Kontrolle zu bringen.

Erstmalig versorgt Microsoft auch Windows 7, das vielerorts bereits im Produktiveinsatz ist, mit Updates. Mit Blick auf die Vorankündigung zum Oktober-Patchday gibt es keine Überraschungen zu vermelden. Insbesondere der heiß erwartete Patch für die kritische Lücke in der SMB2-Implementierung des Windows-Netzwerkprotokolls ist nun endlich verfügbar. Dafür zirkulieren bereits seit mehreren Wochen funktionstüchtige Exploits im Netz. Auch die lange bekannten FTP-Lücken sind mit den Oktober-Patches nun Geschichte.

Weitere Information auf den Seiten von heise Security oder direkt bei Microsoft.


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