Microsoft warnt vor kritischem DirectShow-Fehler

Microsoft hat in der DirectX-Bibiliothek zum Abspielen von Quicktime-Videos einen kritischer Fehler entdeckt, der offenbar jetzt auch aktiv ausgenutzt wird. Jedenfalls warnt der Software-Riese vor dem Problem mit einer Sicherheitsnotiz, die bereits recht konkrete Informationen enthält.

So wurde in Windows Vista und Server 2008 der betroffene Filter in DirectShow offenbar entfernt, sodass nur ältere Plattformen wie Windows XP anfällig sind. Dort kann allerdings ein Angreifer die Lücke offenbar auch dann auslösen, wenn sein Opfer statt des Internet Explorer einen alternativen Browser einsetzt, da dessen Multimedia-Erweiterungen ebenfalls auf die DirectX-Funktionen des Betriebssystems zurückgreifen. Auch die Installation des Quicktime-Pakets von Apple bringt keine Abhilfe. Der Fehler lässt sich durch spezielle Web-Seiten, aber auch direkt durch Dateien, die beispielsweise dem Media-Player zugeordnet sind, auslösen.

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